Schon vor 10000 Jahren, noch im akeramischen Neolithikum, war der Mensch vorwiegend damit beschäftigt die Nahrung für sich und seine Familie zu beschaffen. Über die Domestikation von Tieren und Pflanzen gelang der Sprung von einem“ reinen“ Jäger und Sammler, zu einem „Bauer“. Seit diesem Moment führte der Überfluss der Produktion zur Schaffung von Vorräten. Mit Hilfe der Nahrungsrücklagen lassen sich die Hungersnöte und der kalte Winter meistern.Wann ist der Notvorrat an Lebensmitteln sinnvoll?
So ähnlich wie unsere Vorfahren den Tod durch Hunger befürchteten, fürchten viele Weltuntergangsanhänger 2012 das Gleiche.
Sie bauen Bunker, tief unter der Erde und stopfen sie bis oben hin mit Lebensmittels voll. Hier artet die Sehnsucht nach Sicherheit völlig aus.
Doch wenn Schneestürme über mehrere Wochen wüten und die Wege für den Transport, voller Lebensmittel, unpassierbar sind oder wenn Strom für mehrere Tage, wie einige Jahre zuvor in Münsterland, ausfällt, dann denkt sich jeder wieso er nichts auf Vorrat hat.
Aus diesen Gründen wird von dem Bundesministerium für Ernährung geraten einen Notvorrat an Lebensmitteln für etwa 14 Tage einzurichten.
Nahrungsmittelempfehlung
Zu den wichtigsten Nahrungsmitteln gehören Getreideprodukte: Reis, Mais, Linsen, Müsli, Nudeln, Brot. Davon soll reichlich gegessen werden, denn diese Produkte sind Energielieferanten.
Man kann Gemüse kaufen, die lange in Dunkelheit gelagert werden können, z.B. Kürbis, Zwiebeln, Kartoffeln, rote Bete. Sonst gibt es noch grosse Vielfalt an Gemüse in Dosen, an Sorten der getrockneten Früchte mangelt es in den Supermärkten nicht, oder man nimmt Äpfel und Orangen, die 2 Wochen lang sicher haltbar sind.
Milchprodukte versorgen den Körper mit wichtigem Kalzium, vor allem Kinder sollten darauf lieber nicht verzichten. Haltbare Milch oder Jogurts, die nicht aus dem Kühlregal sind, können sehr lange gelagert werden.
Tierische Nahrungsmittel wie Fleisch gibt es als Würstchen oder Fisch eingelegt in der Dose. Fette und Öle eignen sich wunderbar für die dunkle Kammer, weil sie sehr lange haltbar sind und keine Pflege brauchen.
Grundsätzlich sollte man daran denken, dass wenn kein Strom zur Verfügung steht, keine grossartigen Gerichte aus oben genannten Produkten kochen lassen. Hier greift man lieber zu einem Fertiggericht wie Erbsensuppe oder Gulaschsuppe. Die Dosen lassen sich auch über eine Kerze erwärmen.
Richtige Voraussetzungen für die Besterhaltung der Produkte
Um die Produkte möglichst lange haltbar zu halten empfiehlt es sich den Lagerraum sauber zu halten, Lebensmittel deren Verpackung beschädigt ist, zu entsorgen, nur am Bedarf orientierte Mengen zu kaufen, und kühl und trocken lagern.
Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind und der Raum gut gelüftet wird, bleibt die Vergiftungsgefahr durch z.B. Schimmel oder Salmonellen einem fern.
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